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Unser
Verbandsgebiet wird
über mehrere Hauptverteilungsleitungen der Thüringer
Fernwasserversorgung ausschließlich über das Wasserwerk Zeigerheim bei
Rudolstadt versorgt.
Die Wassergrundlage bildet deshalb überwiegend Fernwasser
aus der neu errichteten Leibistalsperre,
welches an 18 Übergabestellen aus dem Fernwassersystem
entnommen wird und über 458 km Versorgungsleitungen und 121 km
Anschlussleitungen an den Endverbraucher geliefert wird.
Damit konnten in den letzten Jahren zahlreiche kleinere
Einzelfassungsanlagen mit teilweise schlechter Wasserqualität
abgelöst werden. Außerdem konnte dadurch die Anzahl der
Trinkwasserschutzzonen im Orlagebiet und damit auch die Ausgleichszahlung an die
Landwirtschaft wesentlich reduziert werden.
In den Orten und Ortsteilen ohne Anschluss an das Fernwassersystem dienen eigene
Quellfassungen der Trinkwasserversorgung:
- Breitenhain mit Ortsteil Strößwitz
(Quelle Martinsberg)
- Stanau
(Quelle Martinsberg)
- Ortsteil Lichtenau
der Stadt Neustadt an der Orla (Quelle Lichtenau)
Zum Ausgleich von Tagesspitzen werden
52
Hochbehälter mit insgesamt 12.712 m³ Speicherinhalt
betrieben. Für den richtigen Wasserdruck
sorgen weiterhin
9 Pumpwerke und
11 Druckerhöhungsstationen.
Die Trinkwasserqualität im gesamten Verbandsgebiet wird durch ein
beauftragtes Labor und durch den Amtsärztlichen Dienst des
Landratsamtes Saale-Orla-Kreis nach der aktuellen Trinkwasserverordnung
überwacht.
Zur Früherkennung von Störungen und Havarien sowie Unregelmäßigkeiten
bei der Versorgung unserer Kunden betreibt der Zweckverband ein
Prozessleitsystem, in das alle wichtigen Wasserzählerstände,
Verteilungsmengen, Drücke und einzelne wichtige Qualitätsparameter
integriert sind. Störungen können auf diese Art und Weise meist
kurzfristig behoben werden, ohne dass unsere Abnehmer dadurch
Versorgungseinschränkungen haben.
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