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Unser Verbandsgebiet wird
von mehreren Hauptverteilungsleitungen der Thüringer
Fernwasserversorgung zwischen den Wasserwerken Zeigerheim bei
Rudolstadt und Dörtendorf bei Zeulenroda gequert.
Die Wassergrundlage bildet deshalb überwiegend Fernwasser,
welches an 16 Übergabestellen aus dem Fernwassersystem entnommen
wird.
Damit konnten in den letzten Jahren zahlreiche kleinere
Einzelfassungsanlagen mit teilweise schlechter Wasserqualität
abgelöst werden. Außerdem konnte dadurch die Anzahl der
Trinkwasserschutzzonen im Orlagebiet und damit auch die Ausgleichszahlung an die
Landwirtschaft wesentlich reduziert werden.
In den Orten und Ortsteilen ohne Anschluss an das Fernwassersystem dienen eigene
Quellfassungen der Trinkwasserversorgung:
- Breitenhain mit Ortsteil Strößwitz
(Quelle Martinsberg)
- Stanau
(Quelle Martinsberg)
- Ortsteil Lichtenau
der Stadt Neustadt an der Orla (Quelle Lichtenau)
Zum Ausgleich von Tagesspitzen werden
57 Hochbehälter mit insgesamt
12.740 m³ Speicherinhalt
betrieben. Für den richtigen Wasserdruck
sorgen weiterhin
12 Pumpwerke und
9 Druckerhöhungsstationen.
Die Trinkwasserqualität im gesamten Verbandsgebiet wird durch ein
beauftragtes Labor und durch den Amtsärztlichen Dienst des
Landratsamtes Saale-Orla-Kreis nach der neuen Trinkwasser-verordnung
überwacht.
Zur Früherkennung von Störungen und Havarien sowie Unregelmäßigkeiten
bei der Versorgung unserer Kunden betreibt der Zweckverband ein
Prozessleitsystem, in das alle wichtigen Wasserzählerstände,
Verteilungsmengen, Drücke und einzelne wichtige Qualitätsparameter
integriert sind. Störungen können auf diese Art und Weise meist
kurzfristig behoben werden, ohne dass unsere Abnehmer dadurch
Versorgungseinschränkungen haben.
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